Vertalings

Louis Leipoldt – Vertaling in Duits

Friday, March 22nd, 2019

Louis Leipoldt (1880 – 1947) – vertaal deur Robert Schall

Uit: Oom Gert vertel en ander gedigte (1911)

 

Ohm Gert erzählt

 

Ja, Junge, was kann dir ein alter Mann erzählen?

Du möchtest die Geschichte unsres Sterbens hören?

Nun gut!

 

Es ist ja nie zu spät, um noch aus ihr

zu lernen und sie zu beherzigen – vor allem

für euch junge Leute. Haltet ihr nur fest

an dem, was wir besitzen, und steht aufrecht, und nehmt

Anteil an unsrer Nation.

 

Doch bist du hier

beim falschen Mann; da gibt es viele andere,

die dir die Geschichte besser, gut durchdacht,

mit der Moral zum Schluss, auch mit mehr Einsicht

in die ganze Politik, als ich erzählen

können: ich weiß nur, was meine Seele kennt,

und graben kann ich nur im eignen Herzen,

und dieses ist sehr alt und fast schon tot –

mein Herz, mein ich; und wahrlich, wenn du auch

soviel schon durchgemacht, soviel gelitten,

soviel gerungen, und soviel gesehen hättest,

was Du lieber nie gesehen hättest,

dann wäre auch dein Herz nicht mehr ganz ungebrochen.

Aber komm – was kann ich dir erzählen?

Recht lang ist die Geschichte! – traurig auch:

sie ist durchtränkt mit Schluchzern und mit Tränen, alter Junge!

Willst du sie hören? Also gut!

 

Doch setz dich hin. – Mann, sitz!

Ich kann doch nicht erzählen, wenn du stehst.

Sitz da. (Ach, Gerrie, gib ihm Kaffee,

und dein Vater kann dann auch ein Schlückchen trinken.)

Nun ja, du weißt, als unsre Menschen hier

vom Krieg so ganz verdattert waren,

besetzte eine Khaki-Einheit unsre Stadt

und proklamierte Marschall Loh.

Der alte Smith, der Richter, ist ein Mann,

den ich hoch achten kann, obwohl er englisch ist:

er war doch stets ein Jentelman,

und ist mit uns gut klargekommen.

Aber man hat ihn in aller Stille abgesetzt

und in Ost-London kaltgestellt – nur weil

er nicht so flott nach ihrer Pfeife tanzen wollte.

Er wurde dann durch diesen Oberst abgelöst;

sein Name – Gerrie sag, wie hat der noch geheißen?

Jones? Nein, mein Kind, Jones war sein Adjutant –

du weißt, der Depp mit Streifen auf den Ärmeln.

Jetzt hab ich’s! Wilson hat der Kerl geheißen –

so ein Fettsack: Schnauzer grau und gelb,

die Schneidezähne lang, und rosige Visage;

die Leute sagten, dass er säuft; doch ich

hab ihn besoffen nie erlebt und will nun auch nicht mehr

den Lumpen hintenrum noch schlechter

machen als er eh schon war – egal!

Er hat uns unterdrückt; mit harter Hand:

kein Licht im Haus darf brennen; und kein Mensch

darf auf die Straße gehen nach acht Uhr;

er hat uns überwachen lassen und sogar

die Häuser durchgeschnüffelt, um zu sehen

ob wir vielleicht nicht Waffen oder Sprengstoff hätten,

Patronen, solcherlei; er glaubte auch,

wir hätten Haufen Proviant gehortet,

um den Buren auf Kommando auszuhelfen.

Ja, junger Mann, mit harter Hand! (Mein Schatz, gib

mir noch Zucker! Mir sind zwei Stückchen nicht genug:

du weißt, dein Vater trinkt den Kaffee süß.)

 

Und wir,

wir waren halb verwirrt dadurch, halb fassungslos;

und niemand unter uns hat je gewusst,

was uns am nächsten Tag erwarten würde.

Die Stadt war stark am Gären, wie ein Teig,

durch den man gründlich Sauerteig geknetet hat –

du weißt, wie geht das Ding dann auf; so war es auch

mit unsren Menschen! Doch – was kann man machen?

Die jungen Männer waren widerspenstig –

wir konnten sie noch kaum im Zaume halten –

und zwei von ihnen sind auch wirklich durchgegangen.

(Mein Schatz, da – seine Tasse ist schon wieder leer.)

 

Und eines Abends kommt zu mir dann Bennie Bêrends,

und mit ihm Johnny Hendriks, Sarels Junge.

Sie sind so stille durch die Stadt gehuscht,

die Wache hat rein nichts bemerkt –

sonst hätten ich und Sarel davon schnell gehört,

und noch dazu ein Strafgeld zahlen müssen!

Der alte Sarel war mein Freund gewesen;

er ist denselben Monat noch gestorben,

an Magenkrebs – des Herren Hand!

So hat er diesen Tag nicht überlebt. Doch

ich bin jetzt der Sache weit voraus.

Auf meinem Stuhl hier habe ich gesessen; und da

wo du jetzt sitzt, hat Bennie auch gesessen.

Und Johnny neben ihm. Ich seh ihn noch –

ein jungenhaftes Kerlchen; damals halt

noch nicht ganz trocken hinter seinen Ohren;

und ziemlich dreist, er konnte schnippisch sein,

das Jahr erst konfirmiert. (Ach Gerrie, Kind,

bring doch das Album!) – Das hier ist sein Bild,

und hier ist Bennies; da steht auch der Satz,

den seine Mutter selig noch geschrieben hat:

am Tag … am Tag nach seinem Tod. Lies du

ihn vor: denn meine Brille passt nicht recht, und hier im Rauch

kann ich nicht so gut sehen. Lies nur vor!

„Barend Gerhardus Barends,“ recht! und nun?

„Geboren op den zesden Mei,“ ja recht!

„Ge …“ – mach das Buch halt zu: ich weiß, ich weiß!

(Schatz, leg das Album weg! Was stehst du da

verdattert wie ‘ne Katze? Komm, schenk wieder ein!

Wir haben Milch genug, und Zucker auch,

und Marschall Loh ist aufgehoben in der Stadt!)

Ja, Bennie war ein wirklich gutes Kind –

mein Patensohn – und, mit Verlaub,

ein richtig hübsches Kerlchen für die Mädels,

so kerzengrade, sauberes Gesicht:

rasieren brauchte er sich wohl noch nicht.

(Mein Schatz, geh hin und schau, ob Lenchen schon

das Ofenholz gebracht hat.)

 

Ja, mein Junge,

er war in Gerrie hier verliebt; und ich,

was sollte ich dagegen haben? Denn Bennie war

genau der Richtige für sie.

Du siehst, sie ist noch nicht ganz drüber weg;

wir müssen aber alle noch darüber kommen,

wenn es auch hart ist, und das Herz uns bricht!

Ach ja, mein Schatz wird es mit Gottes Segen

überwinden und auch ihren Schmerz vergessen,

obwohl es schwer ist – aber es muss sein!

Doch wenn wir ihn besprechen, ist es besser,

wenn wir sie vorher aus dem Zimmer schicken.

Nun gut! Wo war ich?

 

Ja, der Abend, als die zwei

zu mir um Rat gekommen waren. Es war Bennies Plan:

er wollte weg mit Johnny, Richtung Witkransspruit –

dort stand, das hatten sie erfahren, Smuts

und sein Kommando.

 

Ich fiel fast in Ohnmacht,

als ich das hörte. Und ich habe sie gewarnt –

Doch nein!

 

Mein Junge, ach, die Jugend ist so stur!

Und Bennie war schon immer störrisch: schon als Kind

hat er deswegen öfter Prügel eingesteckt!

Die beiden waren fest entschlossen wegzugehen.

Ich hatte damals noch bei mir zwei Pferde –

die Khakis hatten sie noch nicht beschlagnahmt –

ich weiß auch nicht warum – aber ich kann schwören,

es war nicht meine Schuld, dass die zwei Tiere noch

in meinem Garten standen; doch da, da standen sie!

Und Nonnie – meine Frau und Gerries Mutter – ist

dasselbe Jahr gestorben, in Goudini,

am Herzen, denn auch ihr hat diese Sache Leib

und Seele ruiniert – und Nonnie hat

die beiden Jungen auch gewarnt, vergebens!

„Wir halten es hier nicht mehr aus, Ohm Gert:

man muss doch etwas tun für die Nation.“

„Tun? Etwas tun? Ach, Jungs, was könnt ihr tun?

Was bleibt uns allen hier zu tun?“

 

Vergebens.

Nonnie hat meinen Rucksack vollgepackt,

mit Biltong, Zwieback und so weiter;

ich hab die Satteltaschen mit gekochten Eiern

und solchem Proviant gefüllt – denn er

war doch mein Patensohn, und Johnny, auch,

war Sarels Sohn – und Sarel war mein Freund!

Das kann mir also niemand übel nehmen,

selbst mir als Untertan der Königin:

kann ich mein eigen Fleisch und Blut denn leiden lassen,

wenn ich noch Essen hab? Nein, Junge, das steht fest –

und mein Gewissen hat mich nie geplagt!

So, kurz und gut, die zwei sind weg; und – siehe da:

frühmorgens wuselt das Geschmeiß um mich!

Der Oberst, fette Hummel, summt und brummt,

und tobt und flucht – ich aber bleibe stur.

Was konnte ich denn tun, dass diese Pferde

noch immer hier im Garten standen; und ich sagte

es sei seine Schuld, nicht meine;

doch Biltong, Zwieback und gekochte Eier

ließ ich ihm gegenüber lieber unerwähnt.

 

Wie haben wir die Monate durchstanden?

Mein Junge, frag mich nicht! Es war wie eine Wolke,

die über allem hing, nicht nur der Stadt,

auch über unsrem Land, der ganzen Nation!

 

Dann, eines Tags: die Nachricht … (Wart, da ist sie wieder. –

Ach, Schatz, jage die Hühner aus dem Garten!

Schau, dieser Hahn – er scharrt die Blumen aus!)

 

Nun, eines Tages kommt die Nachricht – welch ein Schreck!

Die beiden, Ben und Johnny, sind gefangen

und im Gefängnis eingelocht. Ein Kriegsgericht –

du kennst den Rest! Und dann, dann noch ein Schlag:

Das Urteil – beide werden aufgehängt!

Der liebe Gott weiß, welch ein Schlag!

Wir taten, was wir konnten, doch vergebens;

das Dreckszeug schrie um Rache – und sie mussten hängen!

Und, an dem Morgen kommt der Hauptwachtmeister:

„Der Oberst schickt mich, lässt schön grüßen!“ Gott!

Er lässt schön grüßen! – hör! Hast du kapiert?

Kapierst du, Junge? – schöne Grüße!

 

Nein!

Nur ruhig, ruhig, Herz, auch wenn du birst:

Verwinden müssen wir‘s, und wenn es uns zerbricht!

 

Und, „Bitte, will ich an dem Morgen kommen,

und sehn, was man Rebellen hier serviert,

wenn nicht … .“ Der Hauptwachtmeister war ein Mann;

denn er hat sich in seiner Haut nicht wohl gefühlt,

als er mir diese Botschaft bringen musste;

und auch die Khakis, muss ich sagen, waren gut –

sie mussten aber ihre Pflicht doch tun; ich war bloß froh,

dass sie sie nicht gemein erledigt haben.

Der Hauptwachmeister – Nichols war sein Name;

er hat danach im Freistaat Blei gefressen,

und nicht so gut verdaut – er sagte mir,

die andern würden auch auf diese Weise vorgeladen.

So hätten mehr von uns sich die … ach ja, du weißt! –

da im Gefängnis anzuschauen. Und er warnte,

ich käme besser – und sei’s mir auch zuwider.

 

In dieser Nacht gab es für mich und Nonnie keinen Schlaf.

 

Ich weiß noch gut: Der Tag war kühl –

ein Mensch vergisst so einen Tag nicht schnell!

Ein bisschen Ostwind, kältlich, denn dabei

hat Nonnie sich oft Rheumaschmerzen zugezogen –

unter Rheumaschmerzen hat sie sehr gelitten,

und konnte Kälte nie vertragen. Wie gesagt,

der Tag war kühl, und meine Jacke war

deswegen zugeknöpft – du weißt, ich prunke gern

mit meiner Anzugweste: und warum

soll man auch eine Anzugweste tragen, wenn kein Mensch

sie sieht? – Das Wetter aber war tatsächlich kühl,

und meine Jacke deshalb zugeknöpft.

Und in der Kehre, unten bei der Mühle,

hab ich die andern morgens früh getroffen,

denn, wie gesagt, wir waren alle vorgeladen.

Der Pastor war auch da, und Albert Louw –

du kennst bestimmt den scheelen Louw? Nun ja!

Und Michiel Nel, und Gys van Zyl, und Piet –

an Piet wirst du dich kaum erinnern, denn

das war vor deiner Zeit; er war ein Kerl,

so stark wie Samson – Mensch, der Mann war stark!

Und giftig wie ein Skorpion war er!

Doch albern, Junge, und ein Possenreißer,

selbst wenn der Himmel dunkel ist, und dumpf

der Donner in den Wolken dröhnt. Nun ja,

wir haben alle unsre Fehler, und ich will

es Piet van Ryn nicht übel nehmen,

dass er auch jetzt noch Späße machen wollte,

wenn es uns anderen so elend ging.

„Ein scharfes Lüftchen, Gert,“ hat er gesagt,

„du solltest Ben die Jacke leihen: denn vielleicht

hat’s droben schlechtes Wetter!“ Und er lacht!

Und ich war froh, der Pastor war dabei:

Ehrwührden hat ihn da sofort getadelt

und schön den Kopf gewaschen.

 

„Ist das jetzt die Zeit

für Witze, Herr van Ryn?“ hat er gefragt.

„Wie können Sie so etwas heute wagen,

wenn unsre Herzen schwer, und unsre Augen

noch trüb vor Tränen sind für unser Land?“

(Mein Schatz, jag doch die Hühner endlich weg!

Sie machen Dreck im Hof; wir helfen uns hier selbst.)

Piet aber war nicht auf den Mund gefallen,

und hat das Späße machen nicht gelassen;

wir haben aber weiter nichts gehört,

und ihn danach nicht mehr beachtet.

Ich glaub, ihm war genau so schlecht wie mir;

er wollte nur, dass niemand etwas merkt.

 

So haben wir den Vorplatz des Gefängnisses betreten:

voller Khakis. Und beim Tor

hat man uns, zwei und zwei, hereingelassen.

Und da im Hinterhof, da stand der Galgen,

und Ben und Johnny bei ihm, Hand in Hand,

sie waren nicht in Ketten; wir erhielten die

Erlaubnis mit ihnen zu sprechen.

Nur fünf Minuten!

 

Ich war stumm,

ganz benommen, meine Zunge wie gelähmt;

Doch Ben hat meine Hand ergriffen:

„Ohm Gert, es ist vorbei! Leb wohl, Ohm Gert!

Sag Tante Nonnie, und auch Gerrie – nein,

sag lieber nichts, sie werden doch verstehen.“

Auch John, mit einem Lächeln um den Mund,

hat mir die Hand geschüttelt: „Tag, Ohm Gert. –

Nein, Onkelchen, nicht heulen!“ – wie gesagt,

war Johnny immer etwas frech gewesen,

selbst schnippisch. – „Nein, mein Onkelchen, nicht heulen!

Wir haben unsre Pflicht getan, und jetzt ist’s aus.“

 

Dann unterhielten sie sich mit dem Pastor;

Und ich, als Bennies engster Blutverwandter,

ging mit ihm zusammen bis zum Galgen, dort … .

Nein, Junge, das ist nur der Rauch! Ich werde alt,

dein Tabak ist für mich jetzt viel zu stark.

Du weißt: ich rauche schwachen Tabak, der

die Augen nicht so brennen lässt.

 

Ach, wo war ich?

Ja, alle haben ihnen noch einmal die Hand gegeben.

Keiner von uns konnte sprechen; Piet war stumm,

ihm war so schlecht wie mir; und einer von uns – ,

ich weiß nicht, wer – hat auch laut geschluchzt.

Die Khakis wollten über Bennies Kopf

so eine Art von Kopftuch ziehen,

wie eine Haube, aber Bennie fragte –

sogar auf Englisch: er hat es gekonnt –

ob sie ihn ohne Augenbinde hängen könnten.

Der Oberst nickte; dann … .

 

Nein, Junge, lass!

Was hältst du wieder meine Hand? Lass meine Hand!

Verflixt, wie soll ich jetzt erzählen, wenn

du mich den Faden so verlieren lässt?

Blas deinen Rauch nur weg von mir:

denn meine Augen halten ihn nicht aus.

(Und Schatz, bring deinem Vater doch ein Taschentuch!)

 

 

Nun, das war‘s. Wir sind nach Haus gegangen,

und haben in dem Zimmer hier gekniet;

der Pastor hielt mit uns noch eine Andacht,

nur kurz  – dann war auch das vorbei.

 

Denselben Abend sind der scheele Louw

und Piet schon aus der Stadt verschwunden,

um sich unseren Kommandos anzuschließen.

(Mein Schatz, dein Vater hätte gern noch Zucker,

und schenk dem jungen Mann noch Kaffee ein!)

.

.

[Uit: Oom Gert vertel en ander gedigte (1911) vert. deur Robert Schall]

 

Breyten Breytenbach – vertaling in Engels

Thursday, March 14th, 2019

Breyten Breytenbach – Vertaal deur Ampie Coetzee

.

New York, 12 September 2001

 Then it went dark.  Real dark. Like snow’ – words of a survivor

 

will the hand keep writing

will any poem have enough weight

to leave a strip of flight across the deserted landscape

ever have enough face against death’s dark silence

who will then tell

 

this large antheap of people are skinned today

sombre and abused, clear and foggy

as if the sordid brown of spluttering towers

still sweeps the skyline away like a dirty flag

 

images keep lamenting for expression beyond the eye

airplanes are bombs filled with scrapnel of soft bodies

then the inferno of flaming flowers from skyscrapers

human flares like crashing angels from the highest storey

down, down, beside glimmering buildings of glass and steel

weightless and slim and streamline – winged

a shooting star mirrored in the fleetin bg language of forget  –

the hellhound of destruction has a red, laughing tongue

 

who will tell who can tell

the eye does not understand the sky is blue

through the sad and chilly winter of the atom

people stumble people slide people crawl people-people

where are the faces laying

 

old for their years or conjugal togetherness

from skull to toes grey of ash

 

under rubbish and debris rosy bodies mumble and move

and in the East River confidential files are drifting

and tatters and feathers torn human flesh

scorched confetti of the dog’s feast

 

where are the faces

will the tongue still think tomorrow tomorrow

can still pulse in the dark lair

with the flaming memory of joy

will any poem someday somewhere have enough weight

to leave a handwriting that speaks of fall and forget

will death keep quivering in the paper

 

[die windvanger. Breyten Breytenbach. Human & Rousseau. 2007 p. 56-57]

 

Translated by Ampie Coetzee

 

Pablo Neruda. Vertaling in Afrikaans

Wednesday, February 20th, 2019

Pablo Neruda. Vertaal in Afrikaans deur De Waal Venter

Ricardo Eliécer Neftalí Reyes Basoalto (12 Julie 1904 – 23 September 1973), het vroeg in sy loopbaan die skrywersnaam Pablo Neruda aangeneem en so is hy aan duisende waarderende lesers bekend.

Hy was ’n Chileense digter, diplomaat en politikus. Op 13-jarige ouderdom het hy begin skryf en het deur die jare verskeie style beoefen vanaf surrealistiese gedigte, geskiedkundige eposse, politieke manifesto’s en hartstogtelike liefdesgedigte. Van sy bekendste gedigte is dié wat opgeneem is in “Twintig liefdesgedigte en ’n wanhoopslied” (1924). In 1971 ontvang hy die Nobelprys vir Letterkunde. In die vyftigerjare het Neruda besluit om gedigte in eenvoudige taal te skryf oor alledaagse dinge soos ’n tuna in die mark, die tamatie en die ui. Hy het dit bedoel vir die gewone mense wat nie juis lief was om ingewikkelde poësie te lees nie. Hier is sy “Ode aan die ui”.

Oda a la cebolla

 

Pablo Neruda

 

Cebolla,

luminosa redoma,

pétalo a pétalo

se formó tu hermosura,

escamas de crystal te acrecentaron

y en el secreto de la tierra oscura

se redondeó tu vientre de rocío.

 

 

Ode aan die ui               

 

Ui

glansende fles,

uieblaar op uieblaar

is jou skoonheid gevorm,

kristallae het jou uitgebou

en in die geheime donker aarde

het jou buik rond geword van dou.

Onder die aarde

het die wonder gebeur

en toe jou lomp

groen stengel verskyn het,

en jou blare

gebore is soos swaarde in die groentetuin,

het die aarde sy kragte saamgetrek

om jou naakte deursigtigheid te wys,

en soos die verre see

Aphrodite se borste lig

en ‘n magnolia naboots,

het die aarde

jou gemaak,

ui,

helder soos ‘n planeet,

en bestem

om te skyn,

konstante konstellasie,

ronde roos van water,

op

die tafel

van arm mense.

 

Gulhartig

gee jy

jou bol van varsheid oor

in vurige voldoening

aan die kookpot,

en die kristalring

word in die vlammende hitte van die olie

vervorm tot ‘n gekrulde goue veer.

 

Weer onthou ek hoe vrugbaar

jou invloed is op die liefde van die slaai

en dit lyk of die lug bydra

om jou die fyn vorm van hael te gee

en jou gekapte helderheid te vier

op die rondheid van ‘n tamatie.

 

Maar binne bereik

van die mense se hande,

besprinkel met olie,

bepoeier

met ‘n knippie sout

stil jy die honger

van arbeiders op die harde pad.

Ster van die armes,

towertante

toegedraai

in delikate

papier, staan jy op uit die grond,

ewig, ongeskonde, suiwer

soos die saad van ‘n ster,

en terwyl jy opgekap word,

sal die kombuismes

‘n enkele traan voortbring

sonder pyn.

Jy laat ons huil maar maak nie seer nie.

 

Ek het alles wat bestaan gevier, ui,

maar vir my

is jy pragtiger as ‘n voël

met glansende vere,

in my oë is jy

‘n hemelse bol, ‘n platina beker,

‘n onbeweeglike dans

van ‘n sneeubedekte anemoon

 

en die geur van die aarde

leef in jou kristal-wese.

 

 

Uit Spaans vertaal deur De Waal Venter

 

 

Boris Pasternak. Vertaling in Afrikaans

Tuesday, January 22nd, 2019

Boris Pasternak. Vertaling in Afrikaans deur Helize van Vuuren.

 

Naskrif

 

Nee, nie ek was die bron van jou smart

nie ek’t gepleit om my land se vergetelheid.

Die son het op druppels ink gebrand

soos klossies korente vol stof.

 

Cochineal gesprei deur die bloed

van my elke gedagte en ieder geskrewe woord.

Nie ek was die bron van die wurmerige rooiheid.

Nee, nie ek was die bron van jou smart.

 

Dit was die aand gevorm uit stof

wat jou gesoen het, in oker-stuifmeel verstikkend.

Skadu’s wat jou pols gemeet het, jy

wat gesig-draai na die brandende veld,

swemmend op hekskarniere

oorvloei met skemer, as en papawers.

 

Heel somer was ‘n branding van peule,

opskrifte en verbleikte bagasie

die swerwersbors verseëlend met was

en jou hoede en rokke wat ontvlam.

 

Dit was jou wimpers gegom deur die son

dit was die wrede skyf wat stamp met sy horings

teen mure, heinings platveënd.

Dit was die ontsteekte sonsondergang neuriënd in jou hare,

die pers afskuddend van bamboes en framboos.

Nee, dit was nie my liefde, maar jou lieflikheid.

 

[Boris Pasternak. Somer 1917]

 

Marc Chagall. The Promenade. 1917

 

Boris Pasternak – “Postscript” uit My sister – life, 1922

[vertaal en verwerk :  HvV uit die Engels van Mark Rudman, 1983. 18/1/2019]  

 

 

 

/xam. vertaling in afrikaans

Wednesday, October 31st, 2018

/Xam-vertalings – deur Helize van Vuuren (na brokstukke by voorbeeldsinne uit DF Bleek se A Bushman Dictionary, 1956)

 

vuur-taal

(ter gedagtenis, Sydney Clouts)

 

vuur-wurm

vuur-vlieg

 

taren-taal

 

*

 

/i tata

 

/i kuko

/i /ka/ka

 

//kannatata

 

*

 

vraag

 

‘n tou gevleg

‘n strik gespan,

mense vra:

“en wát vir ‘n tou

het jul hier gebruik nóú?”

 

*

 

tutu

 

z //kana /kwi,

a //kau,

!k’e kukúiten /k”e:

“!hau: tixa a:,

u/ki ?kija a: a?”

 

*

 

bidsprinkaan

 

springbokke was ons eens,

ons wat Boesmans is,

tot die bidsprinkaan

ons

skiet

 

*

 

/kaggen

 

si e /xam-ka !k’e

si ha oa e: whai:,

he kakka ha /ne /xi

si

/kaggen

 

*

 

om te lek

 

leeu lek

sy

leeutrane

 

*

 

/kai: ‘i

 

//kha: n /kai: ‘i

ha tsaxaxáiten-ta

!khweten

 

*

 

wolk

 

ons raak weg in ‘n wolk,

ons bloed rook,

want dit voel soos mis

dít waarin mense

na ons skiet

 

*

 

/kwa: gen

 

i ta /kwa:gen

i !gau:gen /ne !khu:!khu:,

o hin ta: //ka ti e:,

//ko:e /ki a /ne !khu:

 

*

 

om te kry

 

sterwend van honger

staan die kinders voor my

jy wil my nie optrek

sodat die kinders kos kan kry

van my

 

*

 

/na

 

!kauken do a /a: !kheja ke,

a:, o //kan, o aken k’’auki do a ka á

/ki //kai:ten //e n

 

!kauken se /na:

ke ha

 

 

***

Paul Meeuws – Vertaling in Afrikaans

Friday, October 26th, 2018

Paul Meeuws – Vertaal in Afrikaans deur René Bohnen

 

Uit: Werkplek                                                  

Watergraf

 

Klein watergraf daar in die gras.

Bo dit tril ‘n kindersiel

deur muggies nageboots.

 

Dan lui opeens die Liempde-klok

die toeval weg net soos jou hand

die muggies wegklap op jou pad.

 

Jy sit die somer stil soos ‘n kapel

vol nonne en skuins lig.

Jy het ‘n heiligdom gestig,

 

‘n rou bedink wat die gedig

meer name as jou eie gee.

O kindjie, sluimer sag.

 

*

 

Graffiti                                                                  

 

Dit sou u nie ontgaan het nie,

die sondvloed lawaaiwater

wat ons stad oorspoel het terwyl ons slaap.

 

U sou die gesis van slangetaal gehoor het

teen die klimop en ingemesselde glasskerwe

 

U sou na spelfoute gesoek het

in die kleurvolle slik wat ruite verblind en gewels afplat

tot ‘n besmeerde protesskrif

 

Ek sien u op ‘n droë seebodem staan en opkyk

na krete wat niemand meer lees nie

na rumoer wat niemand meer hoor nie

onthutste stokou man in ’n rolstoel

 

U bewasem meer as wat u praat.

Alles skree om u gefluister.

 

In u gestamel word ‘n muur opgerig

wat smeek om beskrywing,

om hande wat vermom as woorde

na die hoogste lyste reik

 

en smag na ‘n platdak

waarop ‘n mens kan staan en swaai

na ‘n onbeskryflike verskiet.

 

**Meer oor die digter hier, op sy eie website: https://paulmeeuws.nl/

Tags: paul meeuws, rené bohnen, de geluiden, nederlands, vertaling

 

Carina van der Walt. Die lang asem van poësie

Friday, October 19th, 2018

 

Dit is vandag presies ’n jaar gelede dat die Literaire Salon in’t Wevershuisje 2017 plaasgevind het. René Bohnen uit Suid-Afrika, Vicky Francken, Paul Meeuws en Theo Rikken uit Nederland en Miriam van Hee uit België was die gaste. Net soos destyds staan die bosse, parke, tuine en lanings vandag ook in brand. Dit is herfs. Die bome vlam kortstondig op in ’n ode aan die lewe. Hierna sal die blare grond toe dwarrel. Maar op die oomblik brand die skoonheid van verganklikheid helder kolle op die netvlies. “The Poet’s Season” het Bohnen dit genoem. Die uitsluitlike doel van haar kuier in Nederland was poësie. En poësie het dit geword. Maar tussendeur het ons twee boswandelinge gemaak, paddastoele met kameras gejag, paddastoelrisotto geëet, abdybier gedrink, met handskoentjies teen smetvrees (gekoop vir ’n vorige salon) deur Antione de Saint-Exupéry se pop-up boek De kleine prins geblaai en tot ounag toe vir mekaar gedigte van Szymborska voorgelees. Teen dié tyd was die bier ingeruil vir goeie wyn. Saam-saam het ons danksy die Textielmuseum vyf minute se stap van die voordeur af die hele weefgeskiedenis van hierdie wolstad wollewei uitgepluis. Ons het by Zuid-Afrikahuis in Amsterdam gaan kuier en Bohnen het blad geskud met ’n goue Rembrandt voor die Rijksmuseum. By Emma Crebolder in haar herehuis teen die St. Petersberg in Maastricht het ons ook ’n draai gaan maak.

 

 

Die vonk tussen digters wat uitgenooi word na dié wewershuisie se salon toe moet spontaan kom. Hulle is hier om mekaar se werk te verken deur dit te lees en te herlees, te waardeer en as dit goed gaan óók om dit te vertaal. Die salon is ’n ontmoetings- en werksessie vir kollegadigters en daarom nie oop vir die algemene publiek nie. ‘n Vonk ontstaan nie altyd nie. Soms kom en gaan digters sonder om deel te neem. Dit kan nie voorkom word nie. Die besoekende digter se vryheid staan altyd voorop. Sy of haar deelname is “vrijblijvend” – so ’n mooi Nederlandse woord! Maar as die vuurvonk tussen twee digters dáár is, skitter verwondering, inspirasie en kreatiwiteit en mond dit dikwels uit in die verlangde vertalings. Die uiteindelike doel van elke Literaire Salon in’t Wevershuisje is publikasies van vertalings wat uit hierdie ontmoetings kom. Dit is dus meetbaar.

Die skitterendste vlam in 2017 se salon was tussen René Bohnen en Vicky Francken. Daar was ook ’n goeie vuurtong tussen Bohnen en Paul Meeuws met sy bundel De geluiden (2017) wat genomineer was vir die C. Buddingh’-debuutprys. Bohnen se jongste bundel Op die vingerpunte van die heelal was nog warm uit die drukkersoond. Op die agterblad van hierdie bundel staan onder andere: “Dit is ’n bundel oor broosheid, struktuur en verval.” Francken se debuutbundel Róntgenfoto (ook uit 2017) het sommer dadelik vir haar die C. Buddingh’-prys vir die beste debuut besorg. Op haar bundel se agterblad staan: “Een lichaam wordt tegen het licht gehouden. Om te onderzoeken wat eraan schort, om te bepalen waar het licht doorlaat.” Miskien het hierdie gedeelde broosheid in hulle waarnemings vir die kliek gesorg? In die onderstaande vertalings volg ek inhoudelik (hoofsaaklik) ’n lyn met kinders.

 

Vicky Francken

 

Naakte musiek speel in die grotte
en slaap is ’n tempel
waarin ‘n grimmige godheid
teen die mure slaan

laat my uit

ek moet inderhaas en daagliks
‘n skitterende kind baar
my vingers verwond
aan deurskynende vel
geruislose fontanelle

laat my met stilte die seël verbreek
’n voertuig
vir die onderwerp
die pegel en die pekel
in die ystyd wees

uit: Röntgenfotomodel (2017)

 

 

die lug vou homself ’n sakdoek
om ons koppe soos die wind
hom bol in washoltes
ons neurie absurde deuntjies

soos in ou films oor klein dogtertjies
hardloop ons rond met emmertjies
om die reën op te vang
voor ons die jongste

uit die oog verloor, sy met haar
mooiste kapsteweltjies die dam
instap en wonder hoeveel
borrels sy maak op die

watervlak wat oor haar kop
toegaan soos ‘n deur

 

Naweektas vir langer as ’n naweek

Die wasem op ‘n raam van aseming kyk uit
op ‘n tuin waarvan ek weet dat jy my daarin sal sien
staan, jy kan my nie miskyk nie. Ek skryf in sneeu en koue
die letters van ‘n werkwoordsvorm en
die letters van jou naam.

In die klipwit van ‘n kruisbeensit, mag jy briewe lees
wat ek aan jou gaan skryf as ek weg is en dit is waarskynlik
môre. Saam neem ek nie

die deur waardeur ek wegloop
jou moeder se vaas wat vir jou lelik was en wat jy wou stukkend gooi
maar ek jou gekeer het en

die hond nie. Verder by benadering amper alles

 

Paul Meeuws

’n Meetlat wat vir goeie vertalings kan sorg, is dat daar tyd en ruimte vir digters geskep word om in gesprek te tree met hulle gedigte en hulle vertalings. Dit begin tydens die salon, maar kring dikwels uit in e-posgesprekke. So antwoord Meeuws vir Bohnen op 28 Desember 2017 na aanleiding van haar vrae oor die vertaling van sy gedig Watergraf:

“Liempdes klok betekent de kerkklok van het dorpje Liempde, waar het gedicht is gesitueerd. Ik heb daar een mooie werkplek in een historische boerderij met wijds uitzicht op een slingerend riviertje door het weiland. Ik herinner me hoe het gedicht ontstond. Het stond voor mij vast dat ‘O kindje, sluimer zacht’, dat eigenlijk een beetje over the top is, de laatste regel moest zijn. De aanloop daarnaartoe mocht niet te sentimenteel. Het is alsof de dichter zijn tranen moet bedwingen door zakelijke, afstandelijke woorden te gebruiken als ‘stichten’ en ‘bedenken’.”

 

 

De geluiden bestaan uit ’n aantal langerige digsiklusse, byvoorbeeld die siklus U ter nagedagtenis aan sy vader. Bohnen het gekies om uit die siklus Werkplek ’n gedig te vertaal – ’n werkplek met ’n uitsig op die water waarby van die fynste geluide hoorbaar word. Hierdie geluide word versteur.

 

Watergraf

Klein watergraf daar in die gras.
Bo dit tril ’n kindersiel
deur muggies nageboots.

Dan lui opeens die Liemde-klok
die toeval weg net soos jou hand
die muggies wegklap op jou pad.

Jy sit die somer stil soos ’n kapel
vol nonne en skuins lig.
Jy het ‘n heiligdom gestig,

’n rou bedink wat die gedig
meer name as jou eie gee.
O kindjie, sluimer sag.

uit die siklus Werkplek
in De Geluiden (2017)

 

Die Literaire Salon in’t Wevershuisje was miskien literêr gesien die produktiefste ontmoeting vir Bohnen, maar beslis nie die enigste ontmoeting nie. Twee dae na die salon het ons saam ’n program aangebied by Poëziecafé Ongerijmd in Arnhem. Hoewel die publiek by onder ons mense klein was, was die kontak uitstekend. Eén van die waarhede van poësie in vandag se tyd is dat dit nie sommer ’n rekordgetal besoekers trek nie en de goden zijn dank! Poësie is en bly leesstof vir die fynproewer. Die kafee is ’n inisiatief van Hermien Mijnen en word ondersteun die Boekhandel Hijman Ongerijmd en die Poëziecentrum Nederland.

Tien dae na die wewershuisiesalon het Stichting Man in ’n Maan ’n byeenkoms gereël met René Bohnen en twee Belgiese gaste: Delphine Lecompte uit Gent en die jonge Tijl Nuyts uit Leuven, tans in Antwerpen woonagtig. Die harpmusiek van Annemieke Breunisse het naatloos aangesluit by die kooruitvoering van Bohnen se gedig walvisnota. Die publiek het na hulle asem gesnak. So wen sy as digter harte! Theo Rikken van Stichting Man in de Maan is ’n ervare koorsanger. Hy het dadelik daarna Bohnen gepols vir die partituur. Pas was dit nuus dat dieselfde partituur deur ’n groot Duitse bladmusiek besigheid gekoop is vir uitvoering in die Europese musiekmark. Om daarna te luister, kliek hier.

 

 

Die kuiertjie by Emma Crebolder het ’n vervolg gekry. Saam met Vicky Francken sal hulle vertalings van Bohnen se rooidata, Mensboom en wierslaper uit Op die vingerpunte van die heelal en vlamtong uit in die niks alom binnekort in TERRAS gepubliseer word. Crebolder ken die plaaslewe uit haar kindertyd en veral beeste uit haar en haar man se tyd in Kenia. Sy is waarskynlik sélf in staat ’n paar beeste in Swahili aan te jaag! En vermoedelik het vlamtong se eggo’s haar daarom bekoor: en om bulk die beeste / met bruin stemme… (strofe 4) en intaba yami, bid die paters / en die priesters in hulle grotte, om / dans die bok-/ beelde immer / om (strofe 5). Tussen die digter uit Zeeuws-Vlaanderen en die digter uit Kwazulu Natal word die beeste se loeigeluid ’n tyd- en ruimtelose skakel. Alhoewel, Vrancken kom ook uit Zeeuws-Vlaanderen.

 

 

In Tilburg het my en Bohnen se bankieprojek nog nie ’n vervolg gekry nie, maar net soos poësie het dit ’n lang asem. Ek twyfel nie daaraan dat hier iets moois sal uitgroei nie. En ja! Ek is ’n “vrywilliger” van Tilburg met die Literaire salon in’t Wevershuisje vir die vertaling van poësie in Afrikaans en Nederlands. Intussen gaan ek ‘n pot roesbruin krissantjies koop om hierdie herfs te vier. Dit hoort by bokbier as die son se baan al laer oor die horison begin gly en die dae korter word.

 

 

 

Drie Chinese digters in Afrikaans: Che Qianzi, Huang Fan en Zhou Yaping

Tuesday, October 16th, 2018

Drie Chinese digters in Afrikaans: Che Qianzi, Huang Fan en Zhou Yaping

Vert. deur Helize van Vuuren

[na die Engels van JH Prynne 2002: http://jacketmagazine.com/20/pt-chinese.html#zho-pro]

 

‘n lied

 

as ek ‘n gedig skryf

dan dink ek aan jou

voel daar is toeval

ek wil ‘n gedig skryf

maar weet nie wat later sal word

 

selfs naak weier die lyf

dat mense my beter verstaan

ek dink as ek skryf

hoop om iets te ontdek

jy sit op ‘n berg, lyf

soos somme in ‘n laerskoolboek

1 + 1 = 2

 

dikwels weet ek nie wat om te doen

streep deur, moet van vooraf begin

vyf mense tien mense

net vyf maniere om ‘n woord te skryf

en tien maniere vir die skryf van

reëls, of

te onleesbaar om uit te maak

ek dink as ek skryf

 

ek het nooit iemand nageaap

as iemand se skadu oor my val

is dit slegs oor

my lewe ‘n paar jaar te laat kom

 

Che Qianzi (1963-  ) ; bundels onder meer Leer skryf met prentjies,

               Papierleer, Stoel)

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gelykenis

slaan die skaapwagter, en die skape slaan op hol

 

Nog die grysland oopmaak, nog grond bewerk

Wie se seun pas skape op aan die heuwelkant

Pasop dat die oes nie in die velde geeët word

Wie se skaapwagter bly stil

Kyk na die lug

Verdwaas vir ‘n oomblik

Ek besef dat die sweep teen die rots geleun

Tak was, swaar van vrugte

Blare raak stil in bepeinsing

‘n Dol skaaptrop het dit omsingel

Oor en oor weer

Die blare verorberend

 

Pan Gu het gesê: Laat daar ‘n byl wees, en daar was ‘n byl*

 

‘n Wond kan nie ‘n byl vashou

Dis die slegte nuus

Die byl hoog bo, verskrik ‘n kol wilde bergbome

Hul poging om saaghout te word

Opeens ontbloot

Deur een woord van die byl

3/9/89

 

[*Pan Gu het hemel en aarde geskep deur die kosmiese eier te splyt met sy byl.]

 

Huang Fan (1963- ); twee bundels, Verdwyning en Ysige koue)

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kruis en blom

 

‘n Houtstokkruis gekap teen die deur

‘n Koue bries ‘n somber bui

Reën skiet blou tonge vlam op

Deur die venster van bamboes

Dowwe-oog mense, busse wat naby grom

Pikkewyne wat strompel oor gras

Ysvingers eggo die bleekheid van mense

‘n Appel stop vlak voor die voet

Wagtend, bring winter ‘n blom van granaat

 

Zhou Yaping (1961- ); bundels  onder andere Verlore in liefde en

            Ek haal asem, wie kan dit ontken)

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Afrikaanse vertalings: Helize van Vuuren, 15 Oktober 2018