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N.P. van Wyk Louw 50. Robert Schall (Vertaling in Duits 2)

Thursday, March 5th, 2020

 

 

 

Klipwerk. ’n Tweede keur

 

 

die katstert en die angelier

verlede jaar was die kind nog hier

die swart rapuis en die besembos

hoe ‘t jy my dan nou gelos

 

*

 

die geel-perské en die langelyspeer

ai hoe ‘t ek gistraand regeer

die hout is op en die katel is koud

Maandag is die hart weer oud

 

*

 

Jafta, Josef en September,

wie was by die vat

Oktobermaand is nagmaal

wie was by die vat

watter man moet die trouwyn koop

watter man moet die kind laat doop

wie was by die vat

slaat die prop in, slaat die prop in

wie was by die vat

Kat

se blad

 

*

 

moenie krap waar die vlooi byt

krap is vrywe, vrywe slyt

 

*

 

Verdriet is my voornaam

en Trou is my van

maar hierdie kind

gaan Welgesind

en Traak-my-tog-nie hiet

 

*

 

my voete loop na Monteku

maar ek gaan Woester toe

lê lê in die wingerd, kind

want ek kom Woester toe

 

*

 

skraler as ’n riet

o, o skraler as ’n riet

die bloubos het die goue pit

en ek het die verdriet

 

*

 

die sindeling die kom so

reier-reier-langbeen aan.

Is dit dalk weer Oupa Jonas?

Sie-en-ga dit is sy naam.

 

Oorkant agter die skut-kraal

was dit glo weer sulke tyd

nee a, jakkals, ou-kalant,

los vanjaar se lamsvleis uit

 

*

 

ek dra die blou steen in my hand

hy vat my hart na anderland

 

*

 

die jil-patat is warm, maar

ek wéns dit was koud

die padda wil nie kwaak nie

die padda kry te koud

 

toemaak onder die velkombers

die jinne sal kom kyk

só lyk die blou bul

láát die kinders kyk

 

*

 

kyk die fieteljienies

alkant toe trap hy

bo in die mied se blom

onder in die mied se kom

 

*

 

o jou lekker-loop

sies, jou losbeen-ram.

Oupa Skilpad kom maar

weer op gister aan

 

*

 

meisie meisie meisiekind

die botterboom is glad en glip

die turksnaald blom al weer só

sy blou slaan in die klip in

 

*

 

die soel kind en

die rooi granaat

rinkhalskraai

sy stap kordaat!

 

die aarde is

so uit die smaak

dis hartseer en

die wit-oog-maak

 

*

 

jangroentjie brand die middag

hy maak die kafhok groen

wêreld wêreld wêreld wyd

die kind sy wou dit doen

Steinwerk. Eine zweite Auswahl

 

 

die nelke und der fingerhut

sie war mir letztes jahr noch gut

der ginster und der wegerich

warum lässt du mich jetzt im stich

 

*

 

rot ist die kirsche, der pfirsisch war gelb

gestern abend regiert‘ ich die welt

das holz ist alle, das bett ist kalt

Montag ist das herz wieder alt

 

*

 

Jafta, Josef und September,

wer war schon beim fass

abendmahl ist im Oktober

wer war schon beim fass

welcher mann muss den trauwein kaufen

welcher mann lässt das kind dann taufen

wer war schon beim fass

hau den spund rein, hau den spund rein

wer war schon beim fass

weise

Nas

 

*

 

kratz nicht wo der floh dich beißt

kratzen ist reibung, reibung verschleißt

 

*

 

Gram ist mein name

und Treue mein stand

doch dieses kind

wird Wohlgesinnt

und Schert-mich-nicht genannt

 

*

 

mein fußwerk geht nach Montagu

doch ich auf Wuster zu

leg dich in den wingert, kind

ich komm auf Wuster zu

 

*

 

so rank und schlank und schmal

o, so rank und schlank und schmal

der blaubusch hat den goldenen kern

und ich die herzensqual

 

*

 

da kommt die alte kutte wieder

storch-im-salat hier angerannt.

Ist das etwa Opa Jonas?

Pfui-und-bah wird er genannt.

 

Drüben hinterm kraal, angeblich,

war es wieder mal so weit

ab, schakal, du alter gauner,

lass dem jungen lammfleisch zeit

 

*

 

ich trag den blaustein in der hand

er führt mein herz nach anderland

 

*

 

die süßkartoffel ist heiß, doch

ich wünschte sie wäre kalt

der frosch will nicht quaken

dem frosch ist zu kalt

 

deck dich mit der decke zu

das luder kommt zum gucken

so sieht der blaue bulle aus

lass die kinder gucken

 

*

 

schau die firlefänzchen

er tritt nach allen seiten

oben auf die diemendecke

unten in das diemenbecken

 

*

 

o du luder-bock

pfui, du liederjan.

Opa Schildkröt kommt schon

wieder gestern an

 

*

 

mädel mädel mädelskind

der butterbaum glitscht glatt und fein

das helmkraut blüht schon wieder so

sein blau schlägt ins gestein

 

*

 

das dunkle kind

der rote granat

ringeltäubchen

marschiert sie gewagt!

 

die erde ist

so seicht und schal

augen-rollen

herzensqual

 

*

 

der grünling brennt den mittag

er macht den schober grün

welten welten welten weit

sie wollt, sie wollte ihn

 

Vertaal deur Robert Schall

© Robert Schall 2020

 

N.P. van Wyk Louw 50. Robert Schall (Vertaling in Duits 1)

Friday, February 28th, 2020

 

Klipwerk. ’n Eerste keur

 

dat akkers op die sinkdak val

en vye op die ringmuur breek

*

terpentyn

terpentyn

onder sy stert

onder sy stert

kyk hoe sit ou Koos vanmôre

hand in die sy op die trippel-perd

*

keer ‘ie ding

keer ‘ie ding

o boeties keer ‘ie ding

moenie laat hy

hierheen kom

boeties keer die ding

 

daar is seep aan die onderkant

kyk hy kom

kyk hy kom

daar is seep aan ‘ie onderkant

kyk hy kom, kom, kom

 

hoor ‘an net die volk lawaai

sit in die drif en gly op die draai

o

o

o

o

mense keer die ding

*

die middag voel na warm as

die voetpad en die klipsweet

die sit aan jou voetsool vas

*

luwerk, luwerk, luwerk

gooi hom veer-waai, breek sy vlerk.

Skop dan, kolhaas, in jou bloed!

Ek vat jou wit kwas vir my hoed

*

bitter alwee in my bek

duiwelsdrek

ek wens hy’t nuwejaar gevrek

 

jy gaan by die mol sit!

spit hom, spit!

jou helsteen, jou karbonkelpit

*

my peits se naam is Rooi Sambal

hy krul om annerland

skrop die hings se lieste

vat hom met jou hand

*

Padda en ou Jan-Fiskaal

gaan die bokke veil

Padda het manel aan

en Jan-Fiskaal dra Sondag keil

*

op elke bakent sit

vanaand ‘n hamerkop

die Ou met die duk ding

hou die kleingoed dop

 

vóór die môre-ster wys

gaan ‘n kleinding vrek

moenie laat die kinders skree

daar’s bies aan sy bek

*

die wind se onderkant is wit

want waar hy op die koring sit

daar maak hy die hele wêreld wit

*

die aardryk is vandag puur blou

dis bosduifblou en erdeblou

en rand-om kleinkat-oog se blou

*

die haan se kop is af, o!

die haan se oog is vaal

steek ‘n doring deur die oog

Satang kan dit uit-haal

*

mens, as jy die wysbrouers

so eenkant, eenkant lig,

dan maak ek rooikeel vir die glas.

Die wêreld is maar soos hy is.

*

hy kou die vuur

en die blink in sy bek

sy nek is tot

by sy stert gerek

 

hy klou aan die aarde

handskoenvas

die swart en die wit

en die klipsweetgras

 

sy pens in die nag

maak spikkel-wit

raai raai

wat is dit

 

Steinwerk. Eine erste Auswahl

 

dass eicheln auf das blechdach fallen

und feigen auf dem ringwall brechen

*

terpentin

terpentin

unter den schwanz

unter den schwanz

schau wie sitzt er heute morgen

hoch zu ross, schau es trippelt und tanzt

*

stoppt das ding

stoppt das ding

o kinder stoppt das ding

lasst ihn bloß nicht

hierhin kommen

kinder stoppt das ding

 

seife an der unterseite

guckt er kommt

guckt er kommt

seife an der unterseite

guckt er kommt, kommt, kommt

 

hört nur, hört die meute kreischen

sitzt in der trift und schlittert in den schleifen

o

o

o

o

leute stoppt das ding

*

der mittag ist wie asche, heiß

der fußpfad und der klippschweiß

sind in deinen fuß geschweißt

*

lerche, lerche, lerche

triff sie dass die fetzen fliegen.

Hase, zuck in deinem blut!

Ich steck dein schwänzchen an den hut

*

bitterwurz in meinem maul

teufelsdreck

wär er neujahr doch verreckt

 

du wirst ins nächste loch gesteckt!

scharre, scharr ihn ein!

du eitersack, du höllenstein

*

mein riemen heißt der Rote Brand

er ringelt sich um anderland

schrubb dem hengst die leisten

nimm ihn bei der hand

*

Frosch und Jan-Fiskal

versteigern vieh und gut

Frosch trägt Sonntag seinen frack

und Jan-Fiskal zylinderhut

*

heut abend setzt auf jeden pfahl

ein hammerkopf sich drauf

der Bursche mit dem dicken ding

passt auf die kleinen auf

 

bevor der morgenstern sich zeigt

geht ein kleines ein

biestmilch ist an seinem maul

lass die kinder bloß nicht schrein

*

das unterteil vom wind ist weiß

denn wo er auf dem weizen sitzt

macht er die ganze gegend weiß

*

das erdreich ist heut lauter blau

so taubenblau und erdeblau

und rand-um kätzchen-augen blau

*

der kopf vom hahn ist ab, o!

sein auge ist jetzt graus

steck einen dorn ins auge

Satan zieht ihn raus

*

mensch, wenn du die braue

so links nach oben ziehst,

dann nehm ich mir das glas zur brust.

Die welt ist halt so wie sie ist.

*

er kaut in seinem maul

das feuer und den glanz

sein nacken streckt sich

bis zum schwanz

 

er haftet an der erde

mit eiserner kraft

am schwarz und am weiß

und am klippschweißgras

 

weiß-getüpfelt wölbt sich

sein bauch in der nacht

rat‘, rat‘

was ist denn das

 

 

© Robert Schall 2020

Joachim Ringelnatz. Vertaling in Afrikaans

Tuesday, April 11th, 2017

Joachim Ringelnatz  (1883 – 1934) – Vert. in Afrikaans deur Robert Schall.

JOACHIM RINGELNATZ

Uit: Die Schnupftabakdose: Stumpfsinn in Versen und Bildern (1912)

 

 

Drieledige alliansie

 

Eendag vreet weer wat hulle kan

ʼn wolf, ʼn beer, asook ʼn man.

Oplaas was niks oor om te eet,

toe het die drie mekaar gevreet:

Die wolf die beer, die beer die mens,

en hy die wolf – boep staan die pens!

Wat oorbly: Stank van sous-nat snoete,

klomp blou-lig liggies, drie pap broeke.

Dít was die boedel van die drie.

Die een se naam was ANC.

 

 

Es trafen sich von ungefähr

Ein Wolf, ein Mensch, sowie ein Bär,

Und weil sie lange nichts gegessen,

So haben sie sich aufgefressen.

Der Wolf den Menschen, der den Bär,

Der Bär den Wolf. – Es schmeckte sehr

Und blieb nichts übrig als ein Tuch,

Drei Haare und ein Wörterbuch.

Das war der Nachlass dieser drei.

Der eine Mensch, der hieß Karl May.

 

 

(c) Joachim Ringelnatz (Hans Gustav Bötticher; 1883 – 1934)

Robert Schall. Verse en landskap: Boerneef en die Seressekro

Friday, February 17th, 2017

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Verse en Landskap: Boerneef en die Seressekro

“Perhaps the most effective way in which our sense of what to look for in a scene can be enriched is through visual art.“ So beskryf die Engelse filosoof, Alain de Botton, in sy essay On Eye-opening Art hoe kuns ons oë kan oopmaak vir plekke en landskappe wat ons andersins sou misgekyk het (The Art of Travel, London: Hamish Hamilton, 2002).

Een somer is De Botton genooi om ʼn paar dae by vriende in Provence te kuier; in teenstelling met baie mense vir wie die woord Provence ryk assosiasies het, het dit tot dusver min vir hom beteken. In sy gastekamer vind hy ʼn koffietafelboek oor Van Gogh, en De Botton beskryf hoe Van Gogh se werk vir hom die Provensaalse landskap met nuwe oë laat sien het. “We could conceive many works of art as immensely subtle instruments for telling us what amounts in effect to: ‘Look at the sky of Provence, redraw your notion of wheat, do justice to olive trees.‘“

De Botton noem dat Provence nie die enigste plek is wat hy deur ʼn uitbeelding in ʼn kunswerk leer waardeer het nie. Byvoorbeeld word hy deur Wim Wenders se film Alice in the Cities aangespoor om Duitsland se industriële gebiede te besoek. Maar dit is nie net visuele kuns wat ons siening van ʼn landskap kan verryk nie. Wat poësie betref, noem De Botton James Thomson se gedigsiklus The Seasons (1726 – 1730) wat die landelike lewe en landskappe van suidelike Engeland vier. Die Seasons se sukses, skryf hy, het die werk van ander ploughmen poets prominensie verleen (Stephen Duck, Robert Burns, John Clare), en saam met die proses “ … there was an explosion in the number of people travelling around the [British] isles. For the first time, the Wye valley was filled with tourists, as were the mountains of North Wales, the Lake District and the Scottish Islands – a story that seems perfectly to confirm the contention that we tend to seek out corners of the world only once they have been painted and written about by artists.“ Dit kan dus gebeur “[that we] overlook certain places because nothing has ever prompted us to conceive of them as worthy of appreciation, or because some unfortunate but stray association has turned us against them.“

ʼn Landskap in Suid-Afrika wat waarskynlik nog deur baie mense beskou word as nie “waardering werd“ nie, is die Karoo, ten minste sy droër dele. Dink net aan die streek tussen Laingsburg en Beaufort Wes se mislike reputasie, ʼn streek waarteen seker baie mense gekant is deur die “ongelukkige maar los assosiasie“ van die lang, vervelige en gevaarlike stuk nasionale pad tussen dié twee dorpe. ʼn Ander deel van die Karoo, die Ceres- of Tankwa-Karoo, was tot redelik onlangs nog taamlik onbekend buite die Kaap; omtrent 10 jaar gelede het die meeste van my kennisse in Bloemfontein die Tankwa nie geken, of nie eers van sy bestaan geweet nie. Intussen het die Tankwa, tot ʼn mate, bekend geword; daar is nou die jaarlikse  Africa Burn, die Tankwa Padstal het beroemdheid verwerf, en die stofpaaie het o.m. onder motorfietsryers baie gewild geword.

Boerneef se prosa het my oorspronklik aan die Seressekro bekend gestel het. Ek het veral sy verhale oor die lewe op Boplaas in die Koue Bokkeveld geniet, asook sy verhale oor die jaarlikse trek na en lewe op Kafferskraal, die van der Merwes se legplaas (vir winterweiding) in die Seressekro. Toe ek later ʼn advertensie vir ’n aandeel in die plaas Karooruggens in die Ceres-Karoo sien, vind ek gou uit dat die plaas se oorspronklike naam Kafferskraal was. Ek het besef dat Karooruggens Boerneef se Kafferskraal is, wat verdere aansporing was om die aandeel in die plaas koop.

Die afgelope agt jaar het ons as gesin gereeld vakansies op die plaas deurgebring, en het ons die landskap se fasette leer ken, sy mooi, maar ook sy wreedheid tydens droogte. Ons weet ook van die verlange na die plaas en na die landskap wanneer ʼn mens nie daar kan wees nie, want ʼn mens moet mos sy brood in die stad verdien, of skoolgaan daar.

Al hierdie aspekte, die mooi en die wreedheid van die landskap, en die verlange, word in Boerneef se verse verwoord; die waardering van mooiheid en wreedheid, die gevoel van verlange, waar dié dinge klaar bestaan, kan deur die verse verdiep word. Ek is oortuig daarvan dat my ervaring van die Tankwa-Karoo of Seressekro deur Boerneef se prosa en veral sy verse bepalend beïnvloed is. Dus is ek dit met De Botton eens: die kunswerk – Boerneef se verse en prosa – bepaal my siening van en insig in die landskap. As dit so is, wonder ek of mense wat Boerneef se werk oor die Seressekro nie ken nie die landskap anders ervaar. Verstaan hulle minder van die landskap, ken hulle die landskap minder goed – al het hulle die landskap gesien?

Omgekeerd kan ʼn mens natuurlik ook vra hoe kennis van die landskap die verstaan van en insig in Boerneef se verse oor die Seressekro beïnvloed. As jy nog nooit in die Seressekro was nie, ervaar jy sy Seressekro-verse anders, verstaan jy minder, ken jy hulle minder goed – al het jy hulle gelees?

Hieronder, as ʼn aanhangsel, haal ek ʼn paar van Boerneef se verse oor die Seressekro aan, verse oor die mooi en die wreedheid van die landskap, en die verlange (nostalgie). Saam met die verse plaas ek foto’s wat in hierdie geskrewe stuk die landskap moet verteenwordig; dit kan hulle natuurlik net gebrekkig doen – ongelukkig, of miskien gelukkig, is dit nog nie moontlik om die hele landskap op ʼn webwerf te laai en per hiperskakel te besoek nie. Maar oordeel self of die verse die ervaring van die landskap aanvul, en omgekeerd, of die landskap die ervaring van die verse aanvul.

 

Aanhangsel: ʼn Paar van Boerneef se Seressekro-verse

Die mooi: Die Kro is selle nat …

Na goeie reën in die winter kan die Seressekro se blomme, in die laatwinter en lente, wonderlik mooi wees; die meeste mense kan die skoonheid seker waardeer sonder dat hulle Boerneef se verse ken, tog verwoord die vers die mooi (dan skitter die vygies die glyktes vol), en sê dat dié tipe mooi maar selde kom (… so sien jy die Kro maar selde ou swaer, … wanneer kry jy weer so ‘n  jaar …):

.

As ʼn Krojaar blom soos hy nou daar blom

dan skitter die vygies die glyktes vol

so sien jy die Kro maar selde ou swaer

speel jou aghorria tussen die vygies

vir moflam en skilpad en plakkieblaar

wanneer kry jy weer so‘n jaar

wie weet hoe lol dit aankomde jaar

speel nou die aghorria tussen die vygies

vir skaaplam en korhaan en kanniedoodblaar

(Op die flottina, 14)

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ʼn Mens behoort natuurlik dankbaar te wees vir ʼn Krojaar soos daardie; die bekommernis dat die mooi van landskap nie bewaar kan word nie, eendag doodgetem kan word, word ook verwoord:

 

Vir hierdie vygieplate en kleur heb dank

vir pers en pienk en rooi en geel

vir stilte en son wat dae lank

die Krovlak stil en warm en Krovlak maak

en as die Vlak dalk eendag doodgetem is

as al die kleur en stilte net ’n naam is

(Palissandryne, 8)

 

Die wreedheid: …. en dikwels dro

Maar, soos reeds gesê, reën wat die vygieplate laat skitter kry ʼn mens selde. Soms kry ʼn mens (en Boerneef) dit nog reg om dié feit “filosofies” te aanvaar:

.

Dit is en bly nou emal so

die Kro is selle nat en dikwels dro

janee dit is nou emal so

was hy nie so nie was hy nie meer Kro

was Ceres sonner Seressekaro

en weg my ghaap en my kambro

(Palissandryne, 19)

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Maar daar is ook die brutale werklikheid van die droogte, soos dit veral die plaasdiere bedreig:

.

Die kraal is leeg die dorings wit

die dam is leeg die skaapbos wit

vou hande saam as jy kan bid

die veld is leeg geraamtes wit

(Mallemole, 15)

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Die gevoel van wanhoop word ook verwoord in wat seker een van Boerneef se bekendste verse is:

By Pramberg blêr ’n moflam

van hongerte en dors

by Pramberg vrek ’n moflam

dit is vanjaar die stryk

sny keelaf wat nog lewe

dis hoeka sukke tyd

by Pramberg blêr geen moflam

maar die jakkals hou jolyt

(Krokos, 16)

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Daar is hy baie duidelik, Pramberg, soos hy van Karooruggens (Kafferskraal) af sigbaar is. Dit was droog toe die foto geneem is, en die jakkalse hou al weer jolyt daar, waarskynlik meer as ooit.

.

Verlange:  Na baie jare

As volwassene het Boerneef in Kaapstad gewoon en gewerk, maar altyd terugverlang na die landskappe van sy jeug, die Koue Bokkeveld en die Seressekro, en daar was ook die terugverlang na die jonk-wees. Ook die plaas se hedendaagse eienaars moet die grootste deel van hulle tyd in die stad deurbring (en word ouer), en ken die hunkering na die plaas. ʼn Mens verstaan Boerneef waar hy, na aanleiding van ʼn skildery van Cecil Higgs, die volgende skryf:

 

‘n Staanvuur knetter teen sy kamermuur

en brand herinneringe los aan Krotoe-trek

aan skaapwerfruik en moflamblêr en jonk-wees

by Gansfontein Grootsand en Gemsboknek

dae en nagte van toeka praat uit hierdie vuur

die taal van veld van vee van krans en ster

laat die beeld bly laat die vlam helder brand

laat die staanvuur steeds knetter teen sy kamermuur

(Palissandryne, 11)

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Cecil Higgs. Fire II

 

Cecil Higgs.  Fire II

En dan is daar die vers oor die ou man wat na baie jare weer Krotoe-ry. Die roete na die Seressekro, van Boplaas en Op Die Berg af is, bygesê, baie mooi en ʼn mens kan dit vandag nog ry; herlees die vers voor jy dit doen!

.

Na baie jare ry ons weer

Katbakkies uit tot doer diep in die Kro

Pramberg verby en Skitterykloof af

tot in die hart van Seressekaro

kontrei so grensloos wreed en goed

louter Karoo so ver soos jy kan kyk

sal hulle jou ooit makmaak en verfoes

met blik en bottel en die roesemoes

van blêrgeraas dat hoor en sien vergaan

miskien miskien maar dit sal barstens gaan

van Toorberg tot in Grootnamakwalaan

(Palissandryne, 9)

 

Die verlange en die geskenk van ʼn egte Kro-karwats laat Boerneef skape deur Moltenoweg in Oranjezicht aandryf:

.

Gister kry hy n spogkarwats persent

deur bobaas meesterlik gevleg kompleet

met hingsel voor- en agterslag

olienhoutsteel net hy die ene Kro

en nous n stukkie van die stad die ene Kro

hy klap Moltenoweg vol lammerskaap

voorbok se klok klink in n Kaapse straat

sy voorslag kloof die stedelike lug

ou Tafelberg praat Krotaal trug

n engel knip n oog en glimlag breed

so klap n man die Kroverlede trug

(Op die flottina, 25)

.

Ten slotte, die vers wat die verlang na die verlede op die plaas vir my die aangrypendste verwoord is dié waar Boerneef liries raak oor ‘n dooie trekos:

(By die staanplek het Goeieman, die hotnaasagter, altyd kort na middernag vandaan sulke sagte kreuntjies begin gee tot ons inspan en die jeuk teen sy skof rus. Dan is hy dadelik stil.)

 

Wou jy oor hom en oor sy kreun iets skryf

skei uit ou snaar jys dwaas die os is dood

leef jy ’n lewe lank dan in jou jeug

jys ouderwets die trekos lankal dood

versterk jou hart met ’n masjien se dreun

vergeet oorlee ou Goeieman se kreun

(Palissandryne, 5)

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.

.

[© Robert Schall]

 

Robert Schall. Vertaling: Novalis (1772 – 1801)

Sunday, December 18th, 2016

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Uit: Geistliche Lieder (1802)


Sou almal dan ontrou word

 

Sou almal dan ontrou word,

so bly tog ék getrou,

dat darem één van vele

die dankbaarheid onthou.

Vir my het U gesterwe,

U het vergaan in smart,

ek gee vir U met vreugde

vir altyd, dus, my hart!

 

Ek is bedroef en dikwels

treur ek oor al U leed,

en oor die talle mense

wat van U wil vergeet.

Beweeg alleen deur liefde

het U so veel gewaag,

maar dít wat U gedoen het,

het immers nou vervaag.

 

U staan met troue liefde

nog altyd almal by,

en bly ook niemand by U,

getrou sal U tog bly.

Die trouste liefde seëvier,

en, soos ʼn kind teen my,

sal sy met bitter trane

oplaas haar teen U vly.

 

O moet my nooit verlaat nie,

ek het U dan gevind,

ek bly vir ewig by U –

bly U aan my verbind!

Eendag sal selfs my broers

hul ontrouheid berou,

dan sê ook hulle harte:

Ons bly aan U getrou!

 

*

 

Wenn alle untreu werden

 

Wenn alle untreu werden,

so bleib ich dir doch treu,

dass Dankbarkeit auf Erden

nicht ausgestorben sei.

Für mich umfing dich Leiden,

vergingst für mich in Schmerz,

drum geb ich dir mit Freuden

auf ewig dieses Herz!

 

Oft muss ich bitter weinen,

dass du gestorben bist,

und mancher von den Deinen

dich lebenslang vergisst!

Von Liebe nur durchdrungen,

hast du so viel getan,

und doch bist du verklungen,

und keiner denkt daran!

 

Du stehst voll treuer Liebe

noch immer Jedem bei,

und wenn dir keiner bliebe,

so bleibst du dennoch treu.

Die treuste Liebe sieget,

am Ende fühlt man sie,

weint bitterlich und schmieget

sich kindlich an dein Knie.

 

Ich habe dich empfunden,

o lasse nicht von mir,

lass innig mich verbunden

auf ewig sein mit dir.

Einst schauen meine Brüder

auch wieder himmelwärts,

und sinken liebend nieder,

und fallen dir ans Herz.

 

(c) Novalis (Friedrich von Hardenberg; 1772–1801)

– vertaal deur Robert Schall

Boerneef – vertaling in Duits

Friday, May 27th, 2016

Boerneef – vertaal deur Robert Schall

 

Aus: Krokos (1958)

 

16

Am Pramberg schreit ein Lämmchen

vor Hunger und vor Durst

am Pramberg stirbt ein Lämmchen

ist’s wieder mal so weit

schneid was noch lebt den Hals ab

dies Jahr ist’s solche Zeit

am Pramberg schreit kein Lamm mehr

doch der Schakal gedeiht

 

 

By Pramberg blêr ’n moflam

van hongerte en dors

by Pramberg vrek ’n moflam

dit is vanjaar die stryk

sny keelaf wat nog lewe

dis hoeka sukke tyd

by Pramberg blêr geen moflam

maar die jakkals hou jolyt

 

*

 

40

Du gibst uns nur Ausschuss und Scherben

deine dünnen Rationen verderben

die Sache

diese Wüstenei die Seressekaro

muss euch von kleinauf lehren

euch mit wenig zu wehren

mit einer Kruste einem Kern

und einmal im Jahr einem Schnitzchen Kambro

 

 

Jy gee ons net kriesels en skerwe

met jou resoenmanier bederwe

jy die saak

in hierdie hardeveld van seressekaro

moet julle van kleinsaf leer

om julle met min te weer

met ’n korsie met ’n pit

en eenmaal in die jaar ’n flentertjie kambro

 

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Aus: Ghaap en kambro (1959)

 

36

Ist dir der Ghaap zu bitter

schluck ihn runter und bleib still

denk zurück an deinen Frühling

wenn‘s auch nichts hilft dann halt zum Trost

 

 

Smaak die ghaap vir jou te bitter

slaan hom weg en sê maar niks

dink trug aan jou vinkeldae

al help dit nie dan troos dit tog

 

*

 

53

Er ist der spinnerte Alte er spinnt

faselt allemal nur von gestern

und Ärzten und Schwestern

und Amsel Drossel Fink und Star

und vom Frühjahr Fünfundvierzig

und die ganze Vogelschar

er verweigert seinen nächsten

Geburtstag Heidenangst vor dem letzten

 

 

Hys mal oubaas hy maal

dis ammelee net van geester

en mirresyne van die meester

en tortelduif en tarentaal

en aggentagtag se reent

en Selino en Ambraal

hy verseg om te verjaar

is doodbang vir aankomende jaar

 

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Aus: Mallemole (1962)

 

15

Der Kraal ist leer die Dornen bleich

der Teich ist leer der Schafbusch bleich

es bet’ wer noch zu beten weiß

das Feld ist leer die Schädel bleich

 

 

Die kraal is leeg die dorings wit

die dam is leeg die skaapbos wit

vou hande saam as jy kan bid

die veld is leeg geraamtes wit

 

*

 

31

Die Felsen sind hoch und gelb und rot

bei Koperfontein in der Seressekro

na wenn schon ja und und hundertundzehn

wer hat denn noch keine Felsen gesehn

nicht jeder der sieht hat auch schon gesehn

und du wirst das Rot der Felsen nie sehn

 

 

Die kranse is hoog en geelenrooi

by Koperfontein in Seressekro

en wat daarvan en alhonderdentien

wiet dan nog nie kranse gesien

ammal wat sien het nog nie gesien

en jy sal die rooi van die kranse nooit sien

 

*

 

47

Das Feuer brennt aus

der Winter kalt

Juli ist lang

und Samuel alt

wer kommt abends zur Tür

drängt, will herein

was will er von mir

will bei mir sein

 

 

Die vuur brand laag

die winter koud

July is lank

ou Sampie oud

wies saans by die deur

wat wil hy hê

is aant binnetoe beur

wil laans my lê

 

*

 

53

Schenk ein deinen Kaffee alleine frühmorgens

und denke dein eigenes Denken

steinhart liegt der Reif früh morgens

und du denkst dein eigenes Denken

alleine drinkst du den Ziegenmilchkaffee

(ach der Kräutergeschmack von Ziegenmilchkaffee)

im Kraalbusch-Lager frühmorgens

wenn der Reif noch im Mondschein glänzt

 

 

Skink jou koffie alleen vroegvoordag

en dink jou eie dink

kliphard lê die ryp vroe voordag

en jy dink jou eie dink

alleen drink jy die bokmelkkoffie

(ai die bitterkruiesmaak van die bokmelkkoffie)

in die kraalbosskerm vroegvoordag

as die ryp in die maanskyn blink

 

*

 

54

Wie du auch rennst auch machst du Schritt

der Wind weht deine Spuren zu

das Sternlicht glänzt der Mond macht mit

und deine Spuren wehn doch zu

auch reimst du fein vielleicht perfekt

der Wind weht deine Worte weg

du bist wer weiß was, denkst du noch

dann weht der Wind und du bist weg

 

 

Al trap jy hoe al loop jy ver

Sedoos die waai jou spore dood

die maan skyn mooi hoog blink die ster

maar ja jou spore waai tog dood

al dig jy fyn al rym jy sleg

Sedoos die waai jou woorde weg

mens dink soms hy is wie weet wat

Sedoos skep hom en hy is weg

 

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Aus: Palissandryne (1964)

 

5

(Am Rastplatz hat Goeieman, einer der Zugochsen, immer kurz nach Mitternacht begonnen, leise Stöhnlaute von sich zu geben – bis wir ihn eingespannt und ihm das Joch auf den Nacken gelegt haben. Dann war er sofort still.)

 

Willst du von ihm und seinem Stöhnen etwas schreiben

ach lass den Unsinn alter Narr der Ochs ist tot

lebst du denn lebenslang in deiner Jugend

du bist von gestern und der Zugochs lange tot

ergötze dich jetzt lieber an Motorendröhnen

vergiss das überlebte Ochsenstöhnen

 

 

(By die staanplek het Goeieman, die hotnaasagter, altyd kort na middernag vandaan sulke sagte kreuntjies begin gee tot ons inspan en die jeuk teen sy skof rus. Dan is hy dadelik stil.)

 

Wou jy oor hom en oor sy kreun iets skryf

skei uit ou snaar jys dwaas die os is dood

leef jy ’n lewe lank dan in jou jeug

jys ouderwets die trekos lankal dood

versterk jou hart met ’n masjien se dreun

vergeet oorlee ou Goeieman se kreun

 

*

 

8

Für diese Blütenfelder und Farben hab Dank

für gelbe und rote und rosa Pracht

für Stille und Sonne die tagelang

die Kro-Flur still und warm und Kro-Flur gemacht.

Doch wenn die Kro vielleicht einst totgezähmt ist

und all die Farbe und Stille nur noch ein Wort?

 

 

Vir hierdie vygieplate en kleur heb dank

vir pers en pienk en rooi en geel

vir stilte en son wat dae lank

die Krovlak stil en warm en Krovlak maak

en as die Vlak dalk eendag doodgetem is

as al die kleur en stilte net ’n naam is

 

*

 

9

Nach vielen Jahren fahren wir wieder

über Katbakkies bis tief in die Kro

am Pramberg vorbei und die Gschißschlucht hinab

bis ins Herz der Ceres-Karo

Landschaft so grenzlos grausam und gut:

Karoo soweit das Auge reicht.

Werden sie dich je zähmen, verschandeln

mit Müll und Trubel und allem was kreischt

dass Hören und Sehen vergehen – vielleicht

vielleicht aber beißt man an dir sich die Zähne noch aus

vom Tronsbergpass bis nach Gu-daus.

 

 

Na baie jare ry ons weer

Katbakkies uit tot doer diep in die Kro

Pramberg verby en Skitterykloof af

tot in die hart van Seressekaro

kontrei so grensloos wreed en goed

louter karoo so ver soos jy kan kyk

sal hulle jou ooit makmaak en verfoes

met blik en bottel en die roesemoes

van blêrgeraas dat hoor en sien vergaan

miskien miskien maar dit sal barstens gaan

van Toorberg tot in Grootnamakwalaan

 

*

 

10

Das Frühlicht schimmert durch das Alter

der Schwarzrück lehnt sich dunkel an das Morgenrot

einen Augenblick nur denkt der Alte er sieht

wie die Karoo violett aufbricht und blüht

 

 

Die dagbreek tintel deur die ouderdom

Swartrugseberg staan donker teen die rooidagrooi

’n oomblik net verbeel die ou man hom

hy sien die Krovlak pers oopbars en blom

 

*

 

11

Für Cecil Higgs

 

Ein Lagerfeuer knistert hier, an seiner Wand,

und brennt Erinnerungen los an Winter in der Kro:

an Kraalgeruch und Lämmerblöken und an Jung-sein

bei Grootsand, Gansfontein und Gemsbockneck.

So manche Nacht von damals spricht aus diesem Feuer

die Sprache von Karooveld, Vieh und Fels und Stern;

lass das Bild verweilen, lass die Flamme brennen,

lass das Feuer weiter knistern: hier an seiner Wand.

 

 

Vir Cecil Higgs

 

ʼn Staanvuur knetter teen sy kamermuur

en brand herinneringe los aan Krotoe-trek

aan skaapwerfruik en moflamblêr en jonk-wees

by Gansfontein Grootsand en Gensboknek

dae en nagte van toeka praat uit hierdie vuur

die taal van veld van vee van krans en ster

laat die beeld bly laat die vlam helder brand

laat die staanvuur steeds knetter teen sy kamermuur

 

*

 

12

An diesem Sabbat scheint mir nur der Blaufels schön

sein Name ist der Blaufels doch er hat auch Tüpfel Rot

die mir das Hellunddunkelblau noch schöner scheinen lassen

etwas drängt mich diesen Felsen lange zu betrachten

er steht fest auf seinem Fundament er ist ein Fels

er steht wie ein Bergfels steht in seiner Starrheit stark

und hoch und stolz

etwas drängt mich diesen Felsen lange zu betrachten

 

 

Op hierdie Sabbat is net Bloukrans vir my mooi

sy naam is Bloukrans maar hyt ook spatsels rooi

wat die ligendonkerblou nog mooier vir my maak

ek het ʼn drang om lank na hierdie krans te kyk

hys vas hyt fondament hys bergrots

hy staan soos ʼn bergrots staan in sy vastheid sterk

en hoog en trots

ek het ʼn drang om lank na hierdie krans te kyk

 

*

 

19

So ist’s und bleibt’s nun einmal hier

die Kro ist selten nass und öfters dürr

ja, so ist das nun einmal hier

wär sie nicht so wär sie nicht mehr die Kro

wär Ceres ohne Seressekaro

und weg mein Ghaap und mein Kambro

 

 

Dit is en bly nou emal so

die Kro is selle nat en dikwels dro

janee dit is nou emal so

was hy nie so nie was hy nie meer Kro

was Ceres sonner Seressekaro

en weg my ghaap en my kambro

 

*

 

32

Nichts hängt so rot wie Rebenlaub am Hexrivier

nichts steht so gelb wie Pappelholz am Dwarsrivier

in Ceres

halt inne, halt den Atem an, und schau und schau

lang und ehrfürchtig wie man solchen Herbst beschauen muss

damit er sich dir einbrennt für die Zeit die kommt

das warme Gelb und Rot für eine Zeit die kommt

 

 

Niks hang so rooi soos wingerdblaar by Hexrivier

niks staan so geel soos herfspamplier by Dwarsrivier

op Ceres

slaan rem aan hou jul asem in en kyk en kyk

lank en eerbiedig soos ʼn mens na so ʼn herfs moet kyk

laat dit inbrand in jou vir later tyd

die warm geel en rooi vir latenstyd

 

*

 

34

Das Junggrün eines Eichenbaums

das ist für mich der Frühling

füg noch hinzu das Grünlingsgrün

dann ist es wahrlich Frühling

das Übermaß des Doppel-Grüns

ist für das Auge doppelt Freude

wenn später dann die Sonne brennt

bleibt dieses Grün als Augenweide

 

 

Die jonggroen van ’n eikeboom

dit is vir my die lente

voeg hierby nog jangroentjiegroen

dan is dit mos eers lente

die oorvloed van die duwwele groen

is duwweld heerlik vir die oog

dit help vir later son se brand

hierdie groen vreugde vir die oog

 

*

 

63

Du sagst du wirst es nie vergessen

ach lass es lieber nie ist lang

du schwörst du kannst es nie vergessen

ach hör doch auf nie ist so lang

und fein nur einen Finger lang

doch wie kann ich ihn je vergessen

und alles was nur wir zwei wissen

ach lass es doch mein liebes Kind

das eine weiß ich ganz bestimmt

vergessen kannst du noch so lang

und nie ist lang und lang und lang

 

 

Jy sê jy sal dit nooit vergeet nie

ag los dit uit wat nooit is lank

jy sweer jy kan dit nooit vergeet nie

ag skei tog uit nooit is so lank

en lekker maar ’n vinger lank

maar hoe kan ek hom ooit vergeet

en alles wat net ons van weet

ag los dit uit my liewe kind

daars een ding wat ek seker weet

daar is vergeetkans lank en lank

en nooit is lank en lank en lank

 

*

 

91

Ohm Jampie Betrübt ist ein trauriger Mensch

man sagt er war von kleinauf so

still und eigenbrötlerisch

denkt sich sein Ding und behält es für sich

Ohm Jampie ist ein Sonderling

er sagt er weiß oft nicht mehr ein noch aus

zu viel Schatten wenig Licht

vor des Menschen Angesicht

 

 

Oom Jampie Bedroef is ’n neerslagtige mens

hulle sê hy was van kleinsaf so

’n stilweg man ’n eenkant ou

dink sy ding en hou hom innie mou

oom Jampie is ’n ompaarman

hy sê hy weet dikwerf g’n raad nie

daars te baie skemer te weinag lig

voor die mens se aangesig

 

*

 

98

Zwischen dem Kopfstück vom Bett

und seinem Fuß

liegt der Beginn

und auch der Schluss

der Beginn von dem Ding

und das Ende vom Ding

und zwischen Anfang und End

hast du dich je an das Spielchen gewöhnt

oder ist es von Anfang bis Schluss

mehr Glück als Verstand

wenn du’s schaffst bis zum Schluss

 

 

Tussen die katel se koppenent

en die katel se voetenent

daar lê die begin

en daar lê die einde

die begin vannie ding

ennie end vannie ding

en tussen begin en end

word jy die spieletjie ooit gewend

of issit van begin tot end

meer geluk as wysheid

dajy hou toddie end

 

*

 

116

Das Alter reitet einen wie es will

und streckenweise reitet es dich roh

glücklich sind dann die die anders werden

die ihren eignen Namen und ihr Leid vergessen

und von der Angst des Wissens dann auch nichts mehr wissen

 

 

Die oudag ry ’n mens net soos hy wil

entent ry hy jou sommer bloots

gelukkig is dan die wat anners word

hul eie naam hul eie leed vergeet

en van die angs van weet ook niks meer weet

 

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Aus: Op die flottina (1967)

 

14

Wenn ein Kro-Jahr blüht wie es dies Jahr blüht

dann hüllen die Blüten die Landschaft in Glanz

so siehst du die Kro nur selten mein Freund

spiel dein Akkordeon zwischen den Blüten

dem Lamm und dem Strauß und dem Steinböckchenpaar

wann haben wir wieder ein solches Jahr

wer weiß was trifft uns nächstes Jahr

spiel jetzt dein Akkordeon zwischen den Blüten

dem Lamm, dem Korhaan und dem Greisböckchenpaar

 

 

As ʼn Krojaar blom soos hy nou daar blom

dan skitter die vygies die glyktes vol

so sien jy die Kro maar selde ou swaer

speel jou aghorria tussen die vygies

vir moflam en skilpad en plakkieblaar

wanneer kry jy weer so ʼn jaar

wie weet hoe lol dit aankomde jaar

speel nou die aghorria tussen die vygies

vir skaaplam en korhaan en kanniedoodblaar

 

*

 

25

Gestern schenkte man ihm eine Peitsche

ein Meisterstück perfekt geflochten und komplett

mit Schlaufe, Schlag und Schnur

der Stock allein schon, von Olivenholz, ist pure Kro

und jetzt ist auch ein Teil der Stadt die pure Kro:

ein Peitschenschlag – und er treibt Vieh durch ihre Straßen ab

die Vorbockglocke klingt hier in der Stadt am Kap

die Treibschnur spaltet enge Luft und knallt

sodass vom Tafelberg ein Kro-Wort widerhallt

ein Engel selbst betrachtet es verzückt

so peitscht ein Mann die Kro-Vergangenheit zurück

 

 

Gister kry hy ʼn spogkarwats persent

deur bobaas meesterlik gevleg kompleet

met hingsel voor- en agterslag

olienhoutsteel net hy die ene Kro

en nous ʼn stukkie van die stad die ene Kro

hy klap Moltenoweg vol lammerskaap

voorbok se klok klink in ʼn Kaapse straat

sy voorslag kloof die stedelike lug

ou Tafelberg praat Krotaal trug

ʼn engel knip ʼn oog en glimlag breed

so klap ʼn man die Kroverlede trug

 

*

 

27

Irgendwo in der Kro habe ich mein Quartier

und Kro-Kost für unbegrenzte Zeit

die Landschaft liegt unsagbar still und weit

und ich hab reichlich Proviant und reichlich Zeit

und Pranas-Landschaften und Pranas-Farbe

rundum mein Quartier: Irgendwo in der Kro

 

 

Êrens in die Kro het ek ’n skerm

en krokos vir ’n ombepaalde tyd

die veld lê onuitspreeklik stil en wyd

en ek het volop kos en volop tyd

en pranaslandskappe en pranaskleur

rondom my skerm êrens in die Kro

 

*

 

74

Wieviel Wasser fasst ein Fass

kommt drauf an wie groß das Fass

wie macht man es wasserdicht

ach mein Freund jetzt hast du mich

wieviel Worte hat man nötig

die meisten sind doch überzählig

nein wieviel sind wirklich nötig

welche nötig doch vergeblich

kannst du das erraten

werd ich dir ein Vöglein braten

willst du gern ein Gläschen heben

werd ich dir ein Schnäpschen geben

 

 

Hoevil hoepels het ’n vat

hang net af hoe groot die vat

hoe lank sal die hoepels hou

agie man jy het my nou

hoevil woorde is daar nodig

die meeste is tog maar oorbodig

nee maar hoevil het mens nodig

watter nodig wat oorbodig

as jy dit kan raden

sal ek jou ’n vogel braden

wil jy graag ’n snapsie drinken

sal ek jou ’n kelkie skinken

 

*

 

75

Einfachso das ist kein Grund

Ecken sind nur selten rund

Eva hat kein Kleid in bunt

denn sie ist splitter-faser-nackt

hüt dich Lämmchen vor dem Dornenblatt

einfachso hat keinen Grund

nirgends Ruh und Frieden und

kaum trittst du auf schon gehst du ab

hüt dich Lämmchen vor dem Dornenblatt

wär einfachso ein Grund

und wären Ecken rund

dann wär womöglich Ruh und Frieden

und dornenlos ein jedes Blatt

doch einfachso das IST kein Grund

und Ecken SIND fürwahr nicht rund

und Eva HAT kein Kleid in bunt

denn sie ist splitter-faser-nackt

 

 

Sommer het nie rede nie

skilpad het nie vere nie

Eva het nie klere nie

net liemaaklappies hier en daar

keer nou bokkie virrie doringblaar

sommer het g’n rede nie

nêrens rus en vrede nie

net waar jy loop trap jy omklaar

keer nou bokkie virrie doringblaar

had sommer tog maar rede

en skilpad skilpadvere

was daar dalk rus en vrede

en doringloos die leste blaar

maar sommer HET g’n rede nie

en skilpad HET g’n vere nie

Eva HET g’n klere nie

net liemaaklappies hier en daar

 

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Aus: Sesde hoepel (1976)

 

1

Schräg überm Windberg steht der Morgenstern

er kennt seinen Stand auch wenn manche sagen er hängt

er ist wahrlich ein Stern so im Tagessternglanz

ein famoser Gefährte frühmorgens

und im Hintergrund machen die Vögel Musik

welch ein Unsinn ist doch das Sprichwort vom

Gold-im-Mund-hat-Morgenstund

die Morgenstund hat einen Stern im Mund

 

 

Die môrester sit skuins bo Duiwelspiek

hy ken sy sit al sê party hy hang

hys pure ster so dagsterblink

ʼn aanspraak duisend in die dag se vroegte

met agtergrondsmusiek van tatarat

dis twak die storie vannie gouemondmôrestond

die oggendstond het ʼn ster in die mond

 

*

 

9

Der Tag wird in der Tanne vor dem Fenster wach

die Frühnachrichten fallen durch die Tür ins Haus

in großen fetten Lettern spricht der Tod

Verwüstung Mord und Hass und Tod

beim Bergwerksunglück achwerweißwieviele tot

Beljal kniet sich rein hat schrecklich viel zu tun

die Straße runter rennt ein Lautmaulradionarr

am Tannenbaum beginnt der Wind zu rucken

die Meise und die Turteltaube werden still

und desolat beginnt der Tag

 

 

Die dag word wakker in die denneboom

die vroeë nuus val by die voordeur in

in groot vet letters praat die Dood

verwoesting moord en haat en dood

in mynramp wieweethoevil dood

Poljon staan bak hy het dit vreeslik druk

straataf drafstap ʼn raasbekradionar

in die denneboom begin Sedoos te ruk

jantatarat en torelduif word stil

en troosteloos begin die dag

 

*

 

22

Es ist Abend und der Himmel Pranas-gelb

um die Drei Schwestern hier in der Karoo

wie still und dämmrig liegt doch nun die Flur

wie sanft die Lämmer heute Abend blöken

ich schau und lausche und krieg nie genug

ich schwör du denkst ich bilde mir das ein

kein Lamm blökt so kein Gelb ist je so gelb

dann bilde ich mir eben manches ein

hier bei den Drillingsschwestern und beim Pranas-Gelb

 

 

Sononder en die lug is pranasgeel

oor Drielingsusters in die Groot Karoo

hoe skemerig en stil lê so ’n veld tog nou

hoe fynstem blêr die mofskaaplam vanaand

ek kyk en luister en kry nooit genoeg

ek sweer jy dink dat ek my dit verbeel

geen lam blêr so geen geel is ooit so geel

laat ek my dan van die dinge maar verbeel

hier by Drie Susters en die pranasgeel

 

*

 

35

Lern Kro-Gut zu lieben wenn’s schlecht steht um dich

lern stillschauen stilllauschen leise zu sprechen

bescheiden zu sein; und öffne dein Herz:

lass die Weite und die Stille herein

lass die Farben und die Stimmen herein

aber bist du Manns genug das noch zu lernen

ist es zu spät bist du nicht mehr imstande

Kro-Gut lieben zu lernen wenn’s schlecht steht um dich

 

 

Maak maats met Krogoed as dit lyk na lol

leer stilkyk en stilluister en stilpraat

en needrig wees en maak oop jou hart

laat die ruimte en die stilte binnekom

laat die kleure en die stemme binnekom

maar is jy mans genoeg om dit te leer

is dit te laat jy nie geborestaat

om maats te maak met Krogoed as dit lyk na lol

 

*

 

80

Weißt du, wie die Wintermorgensonne

auf Busch und Stein und Fels und Berge scheint

auf Kafferskraal in der Karoo?

Wahrscheinlich nicht, der Ort liegt fern und wüst.

Weißt du’s jedoch, wirst du, wie ich, dies nie vergessen:

die Pracht der Wintersonne auf dem Winterreif,

den Sonnenschein auf Stein und Fels und Berg,

auf deinem Winterlagerhäuschen mit den weißen Mauern:

das Weiß der Lämmer und ihr Blöken um dich her.

Sonderbar wie die Karoo der Jugendzeit

so reich, so frisch in diesem Städter bleibt.

 

 

Weet jy hoe skyn die wintermôreson

teen bos en klip en rots en krans

op Kafferskraal in Seressekaro

waarskynlik nie die plek lê ver en wreed

weet jy sal jy soos ek dit nooit vergeet

die heerlikheid van winterson op winterryp

die son se skyn op klip en rots en krans

en op jou witmuurlegplekwoninkie

met wit en blêr van moflam sommer hier

kan jy nou glo dat so’n Kroherinnering

so ryk so vars kan bly in hierdie stedeling

 

*

 

82

Das Spätjahr ist nun herbstlicher denn je

das Rot des Rebenlaubes ist ein Herz von Rot

wie haben meine Augen als ich jung war nur geschaut

die Farbe war doch damals nicht so feuerrot

ist dies die Gabe die das Alter bringt

um tiefer in die Farbenglut zu schauen

und steter in die Sonne wo sie sinkt

 

 

Die najaar is nou op sy herfsste

die bessieboom se rooi is hartvanrooi

hoe het my jeug se oë dan gekyk

die kleur was toe mos nie so brandendrooi

is dit die gawe van die ouderdom

om dieper in die kleuregloed te kyk

aanhoudender na ondergaande son

 

NP van Wyk Louw – vertaling in Duits

Tuesday, December 4th, 2012

NP van Wyk Louw– vertaal deur Robert Schall

 

XII.  Mai-fest in Amsterdam

 

Der Erste Mai ist weiß und blau

und jede blüte lacht

und jedermann hat seinen hund

hier in den park gebracht

um unter dieser lauen luft

zu kacken wo er will,

doch ich sing leise vormichhin:

mein fest ist im April.

Ich feire es für die finsteren

die von der fülle zehren,

wie ehepaare die sich kühl

dem doppelbett zukehren;

die Wahrheit ist schon älter:

unser wort wogt und wird still;

mein wort war nie die wahrheit:

mein fest ist im April.

 

Ich feire es feuchter als das fest

von ‘Tristan’, ‘Lanzelot’! –

sie, die dem kitzel der hormone

getreu warn bis zum tod.

Unser bestes ist recht ordinär.

Gott hat ein kodizil:

ein narr kann noch zum klügsten werden:

mein fest ist im April.

 

Dies feire ich hier im lokal

das dunkel wird von wein

mit meinen zähnen weiß von milch

und milch ist neu und rein:

ich preise wer des samens kraft

bloß im gebet verspielt

vom Mai kehr singend ich zurück:

mein fest ist im April.

 

(XII. Mei-fees inAmsterdam. Uit: NP van Wyk Louw. Tristia, Human & Rousseau, 1975)

 

 

XXVI.  Tausend töchterchen hab ich

 

Tausend töchterchen hab ich

mädelchen mit hellebärdchen

unter tausend nädelchen

brennen hunderttausend herdchen

 

rotschopf steht bei ihrem rot:

kann wie Luther auch nicht anders:

rotbuschtee für ächselchen

rotbart-rotbarett auf wacht

rot-mit-eleganz vorm tor

 

schwarzkopf hat was andres vor

schließt mit blaubart den akkord

könig? kaiser? kappuziner?

liaison in seidenhose

schnurr-und-schwarz-bart vor dem port.

 

(XXVI. Duisend dogtertjies het ek. Uit: NP van Wyk Louw. Tristia, Human & Rousseau, 1975)

 

 

XXXIX.  Karoo-Dorf: Sommerabend

 

Der Nachmittag ist Rahm geworden

und Züge die fern rattern

und ein weiß-brauner Wächterling

hält Wacht auf seinen Gattern

 

und Rauch der aus der Siedlung raucht

und beim Dorfsteich Sang

und Leute in Tenniskleidern gehn

am Abendrot entlang

 

da … weit weg auf der Autobahn

fahrn Autos fast unhörbar, fahl;

Ohm-Appie-Schlachtkraals altes Rad

kommt, stellt sich selbst, müd, vor’s Lokal:

 

Die-Tante-mit-dem-Krebs kommt raus

sitzt auf dem Bänkchen vor dem Heim:

heut Abend hören wir sie noch

zum Herrgott und den Eulen schrein.

 

(XXXIX. Karoo-dorp: someraand. Uit: NP van Wyk Louw. Tristia, Human & Rousseau, 1975)

 

 

LXVI.  Satan-Helios

 

Auf die Kraalmauer ist plötzlich

ein schwarz gescheckter Ziegenbock gesprungen;

behende aus dem Steinkraal hochgefedert

hat er lässig seine Klauen auf den Stein gesetzt,

sich nur ein wenig umgeschaut, mit schiefem Bart

sein Kaugummi im Maul zurechtgeknetet;

dann mit rauhen Knien sich auf der Mauer hingekniet

und in den Schein der Mittagsglut gebetet.

 

(LXVI. Satan-Helios. Uit: NP van Wyk Louw. Tristia, Human & Rousseau, 1975)

 

Robert Schall. Tikfout innie Tankwa

Tuesday, November 6th, 2012

Tikfout innie tankwa (… én in BOERNEEF se versamelde poësie)

Omtrent elke skoolvakansie ry ons vanaf Bloemfontein Ceres-Karoo toe – na ons plaas daar, “Karooruggens”. Ons hou nie daarvan om op die N1 te ry nie en gebruik dus graag die geleentheid om die plattelandse paaie tussen die Vrystaat en die Kaap te verken. Een van ons roetes loop oor Carnarvon, Williston en Middelpos, en dan met die Gannaga-pas af tot in die Tankwa-Karoo Nasionale Park. Ons loer dan gewoonlik by die Parkeraad se kantoor op Roodewerf in. Sowat twee jaar gelede het die kantoor se kennisgewingbord ’n Boerneef-vers vertoon en ons seun Paul het die foto hierbo daarvan geneem:

 

Dit is en bly nou emal so

die Kro is selle nat en dikwels dro

janee dit is nou emal so

was hy nie so nie was hy nie meer die Kro

was Ceres sonder Seressekaro

en wag my ghaap en my kambro

 

(uit: “Versamelde Poësie”, Tafelberg, 1977)

 

Ons het toe nogal gewonder (maar ongelukkig nie gevra nie) wie van die Park se personeel die blink gedagte gehad het om die Boerneef-vers ten toon te stel[1].

Openbare vertonings van poësie kry ’n mens immers nie elke dag en op elke plek nie, hoeveel minder in die dorre Karoo. Die gebruik van die vers is natuurlik heeltemal gepas, want eerstens – en inderdaad – “is en bly dit nou emal so” dat die “Kro selle nat en dikwels dro” is, en tweedens het Boerneef ’n nou verbintenis met die Ceres- of Tankwa-Karoo gehad, met talle verwysings na die streek in sy verhale en in sy verse.

Boerneef het op Boplaas in die Koue-Bokkeveld grootgeword, maar die Van der Merwes van Boplaas het ook ’n sogenaamde “legplaas” (vir winterweiding) in die Ceres-Karoo gehad. As kind het Boerneef die jaarlikse tog “Karoo toe” beleef en het hy dus die streek goed leer ken. Die Van der Merwes se legplaas se naam was “Kafferskraal”; díe naam is ’n paar jaar gelede na “Karooruggens” verander – en dit is nou ons plaas in vennootskap met ons vriende Renate en Jürgen.

 Ek het sowat agt of nege jaar gelede begin om Afrikaanse gedigte in Duits te vertaal, o.a. ’n paar Boerneef-verse[2]. Dat ons later, sowat drie jaar gelede, ’n aandeel in die “Boerneef-plaas” gekoop het was heel toevallig, maar beslis ’n gelukkige toeval[3]. Toe ek nog later die vers in die Tankwa-Karoo Nasionale Park se kantoor sien, wou ek díe ook vertaal. Ek werk met die teks soos hy in Boerneef se Versamelde Poësie (bladsy 96) en ook op die foto verskyn, spring goed weg met die vertaling, maar by die laaste reël haak ek vas:

 en wag my ghaap en my kambro

 Wat sou hierdie “wag” wees? Is daar ’n betekenis van “wag” wat ek nie ken nie? Ek slaan na in al wat woordeboek is … Is dit ’n streeksuitdrukking? Niks te kry in AF Prinsloo se “Annerlike Afrikaans” nie. Of is dit miskien ’n Boerneef-neologisme? Ook niks te kry in Chris van der Merwe se woordelys in “Tromboniusdagboekenkaart” nie. En die WAT is nog nie naby die “W” nie! Raadop besluit ek om die vers in die oorspronklike bundel, “Palissandryne”, te kontroleer. Dáár (bladsy 19) lui die laaste reel:

 en weg my ghaap en my kambro

 Nou ja, “dommie van domland!”, soos my oorlede skoonpa – soms ook vir my – gesê het. Vanselfsprekend! Ek moes dit seker al vroeër uitgepluis het, maar miskien kan ek tot my verskoning aanvoer dat díe tik- of setfout, “wag” i.p.v. “weg”, sedert 1977 in Boerneef se Versamelde Poësie – onopgemerk? – voorkom en onlangs selfs tot die Tankwa-Karoo versprei het.

 Noudat die raaisel opgelos is, hiermee die vers se Duitse vertaling en, ter illustrasie, ’n foto in die Tankwa-Karoo Nasionale Park geneem toe dit redelik “dro” was:

 

So ist’s und bleibt’s nun einmal hier

die Kro ist selten nass und öfters dürr

ja, so ist das nun einmal hier

wär sie nicht so wär sie nicht mehr die Kro

wär Ceres ohne Seressekaro

und weg mein Ghaap und mein Kambro

 

 

Naskrif: Met die oog op hierdie blog-inskrywing wou ek onlangs weer ’n foto van die vers by die Parkeraad se kantoor op Roodewerf neem, maar die vers was wag, ek bedoel weg. Die dame by ontvangs kon nie sê hoekom dit verwyder is nie. (Miskien weens die tikfout?) Daar hang nou ’n collage van parkfoto’s en van enkele ander toepaslike verse teen die muur, o.a. ’n vers deur Leipoldt.



[1]Ek vermoed sterk dit is dieselfde poësieliefhebber onder die Park se personeel wat Andries Bezuidenhout vir Hennie Aucamp (in die vorm van drie van díe se gedigte) in die Tankwa-Karoo laat raakloop het, sien https://versindaba.co.za/2010/12/24/ek-loop-vir-hennie-aucamp-in-die-tankwa-karoo-raak/

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